Moment of Starlings
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Lehrstuhl für Raumgestaltung
Akademie der Bildenden Künste
München

 

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SPIELART FESTIVAL MOMENT OF STARLINGS DOKUMENTATION
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Diskussion: Zukunft des Großmarkgeländes

Die Umgestaltung des Großmarktgeländes ist eines der großen innerstädtischen Entwicklungsvorhaben, das Stadtplaner und Anwohner die nächsten Jahrzehnte beschäftigen wird. Wohin die Zukunft des Großmarktes und langfristig des Schlacht- und Viehhofes gehen soll, ist in einem groben Rahmen im
Konsens bereits festgelegt. Das Gelände soll nachverdichtet, optimiert und ergänzt werden.

In dem Areal mitten in der Stadt liegen viele Potenziale. Wie und ob diese Chancen genutzt werden, hängt von der städtebaulichen, funktionalen und inhaltlichen Idee ab, die dem gesamten Gelände und seinen angrenzenden Stadtteilen eine Perspektive geben soll.

Die Fragen, wie die originelle Identität des Gebiets bei aller Optimierung gestärkt und fruchtbar gemacht werden kann, welche Bedeutung die Entwicklung für Sendling und für die Gesamtstadt hat, welche Möglichkeiten sich für Wohn-, Arbeits- und Lebensformen bieten, welche gesellschaftlich relevanten

Funktionen das Areal erhält, sollten neben der dringend erforderlichen Ertüchtigung des Großmarktes erörtert werden. Es geht also um ein Gesamtkonzept, das unter Berücksichtigung der vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten zu einer stadtbereichernden Vision führt. Die Diskussion darüber wollen wir eröffnen.

 

Montag, 26. Juli 2010, Großmarkt, Halle 2, Eingang über Kochelseestraße

16.30 – 18.30 Uhr- Führung durch das Areal
Rainer Hechinger, 2. Werkleiter Markthallen München
Treffpunkt vor der Gaststätte Großmarkthalle, Zugang über Kochelseestraße

19.00 – 21.00 Uhr - Diskussion
Ernst Dill, stellvertretender Vorsitzender Bezirksausschuss Sendling
Johannes Dragomir, Stadtplaner
Gabriele Friderich, Kommunalreferentin und 1. Werkleiterin Markthallen München
Rolf-Maria Krückels , Künstler und Mieter
Günther Warchola, Präsident der Interessengemeinschaft IG GMH München
Moderation Ursula Ammermann, Münchner Forum

Debattierclub der urbanauten

Donnerstag, 22. Juli 2010, 19.30 Uhr | Lothringer13
„Public Space open till 8 p.m.“
Martin Klamt über die Strategie, Räume ohne Türen zu schließen

Das vieldiskutierte „Right to the city“ gilt nicht für alle und keineswegs überall; das Ideal der Agora, auf der jeder gesehen und gehört oder auch nur geduldet wird, ist häufig eher Utopie als Realität. Politisch, ökonomisch und sozial motivierte Strategien des Ein- und Ausschlusses bestimmter Personen werden vielfach durch Planung und Gestaltung städtischer Räume vollzogen und überhaupt erst ermöglicht. Martin Klamt zeigt ein Spektrum solcher städtebaulicher und architektonischer Techniken auf, das zwischen Planungsleitbildern, baulichen Grenzen und rechtlichen Verboten oszilliert. Der Fokus richtet sich dabei auf die oft sehr subtile Wirkung des Raums auf die alltägliche Nutzung der Stadt.

Ab 19 Uhr parallel in der Lothringer13/Halle und im spiegel: Eröffnung der Ausstellung Cityscale
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Freitag, 23. Juli 2010, 19.30 Uhr | Lothringer13
MACHT!
Dr. Heinz Schütz über Stadt-Inszenierung von oben und künstlerische Anarchie von unten

Der Stadtraum ist immer auch ein Raum der Macht. Von totalitären Regimen wird er von oben inszeniert, von Künstlern immer wieder von unten sabotiert. Im scheinbar ideologiefreien und als demokratisch postulierten Raum agieren naturalisierter Kapitalismus und Medien als neu-alte Mächte. Wo bleibt ein Spielraum? 

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Virtuelle Zivilgesellschaft Aserbaidschan

Am Wochenende beim Medienmagazin auf BR5: ein Bericht über die Medienszene in Aserbaidschans (MP3), die Rolle der neuen Kommunikationsmittel Facebook, Blogs und Twitter und deren Verhältnis zu den "alten" Medien.

In Aserbaidschan, wie in vielen anderen totalitär regierten Ländern, wächst die Bedeutung virtueller Öffentlichkeiten. "Die Zivilgesellschaft ist virtuell" so heißt es im Bericht des BR. Soziale Netzwerke haben mitunter ganz andere Funktionen als in "wohlbehütenden" Gesellschaften. Interessant erscheint also die Frage nach der lokalen Bedeutung bzw. Nutzung sozialer Netzwerke.

Oben das Video der Blogger Andnan Hajizade und Emin Milli, die wegen ihres satirischen Videos über die Medienlandschafts Aserbaidschan nun inhaftiert sind. Ein interessanter Artikel auch auf derStandard.at

schwarm 2.0 >>> im zwischenraum der echtzeit

Unsere Überlegungen zur Fortführungen sind nun endlich mal zu Papier gebracht. Wirre Gedanken haben sich zumindest ein wenig in eine Struktur pressen lassen. Die Momentaufnahme der Momentaufnahme. Zwischenstadium unserer ersten Ideen. Mitmachen erwünscht! Hier das PDF.

Diesen Sonntag: Diskussion Isarlust - Auf dem Weg zu neuen Ufern

unter der Moderation von Michael Ruhland, Redakteur Süddeutsche Zeitung, diskutieren die
"Isarlust. Auf dem Weg zu neuen Ufern"

Prof. Maria Auböck, Kunstakademie München und Landschaftsarchitektin Wien,
Wolfgang Czisch, Münchner Forum, Initiator des Isarplans,
Willy Michl, Isarindianer und Bluesbarde,
Tino Krattiger, Kulturfestival „imfluss.ch“, Basel

am Sonntag, 18. Juli 2010, 17.00 - 19.30 Uhr am Kulturstrand auf der Corneliusbrücke (Verlängerung der Corneliusstraße).

Wir möchten Sie herzlich dazu einladen und freuen uns auf die Diskussion mit Landschaftsplanern und Künstlern, Stadtindianern und Bürgeranwälten. Beispiele aus Basel und Wien werden besprochen und der urbane Wert der Isar zwischen Cornelius- und Tivolibrücke präsentiert.

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Video von Willy Michl "Canoe" Live am Kulturstrand

Mehr Infos zum Kulturstrand gibt es hier: www.kulturstrand.org

Isarlust - Temporäre Fußgängerbrücke muss vorerst verschoben werde

Das für Ende Juli 2010 im Rahmen der Fünften Architekturwoche (A5) geplante Projekt der Öffnung der Braunauer Eisenbahnbrücke für Fußgänger muss zunächst verschoben werden.

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die urbanauten auf dem Festival des 7 Collines

Am vergangenen Samstag, dem 3. Juli, während des phänomenalen Spiels der deutschen Nationalmannschaft gegen Argentinien, haben die urbanauten ihr Experiment "Moment of Starlings" auf dem Festival des 7 Collines in St. Etienne (Frankreich) aufgeführt.

Angepasst an die Verhältnisse vor Ort, wurden die Teilnehmer dieses Mal nicht per Twitter oder SMS, sondern ganz analog per Zettel durch den öffentlichen Raum geführt. Etwa 100 Teilnehmer waren dabei und schwärmten entlang  der gefüllten Straßen und Plätze St. Etiennes.

Mehr Fotos und Videos gibt es bald hier zu sehen.

M - eine Stadt sucht sich selbst

Die urbanauten gibt´s jetzt auch beim BR. Zumindest präsentiert. Nämlich auf der Seite "M - eine Stadt sucht sich selbst". Bis Ende September versammeln sich hier Projekte, die Münchens Outfit verändern und den Sommer in der Stadt verschönern. Eine Kooperation von BR-online mit on3-radio und on3-südwild.

www.br-online.de

Isarflimmern am Kulturstrand 

Isarflimmern am Kulturstrand diesen Donnerstag:
Willy Michl (live), OB Christian Ude und Udo Wachtveitl beim Kulturstrand-Empfang

Diesen Donnerstag, 1. Juli 2010
18.30 Uhr:
Empfang des Kulturstrandes mit Oberbürgermeister Christian Ude, Isarindianer Willy Michl und Tatort-Kommissar Udo Wachtveitl
19.30 Uhr: Isarindianer und Bluesbarde Willy Michl - Live in Concert am Kulturstrand für die Familie des Karli Dankert

2010 hat es wieder geklappt mit dem Kulturstrand auf der Corneliusbrücke. Oberbürgermeister Christian Ude hat dieses Jahr erstmals die Schirmherrschaft für das Kulturprojekt im öffentlichen Raum übernommen und glättet in einer gewiss spannenden Rede beim Empfang des Kulturstrandes die Wogen der Isar. Strandsympathisant und Tatort-Kommissar Udo Wachtveitl wird wohl das Wort am Rande des Empfangs ergreifen und auch Isarindianer Willy Michl weilt unter den Gästen. Außerdem vor Ort: das gesamte urbanauten-Team, Partnergastronom Hermann Zimmerer und die sensationelle Strandcrew rund um Mark und Josephine Stabel und Marco Böhlandt.

Das absolute Kulturstrand-Highlight des Sommers findet dann um 19.30 Uhr seinen Ort auf dem Isarbalkon. Isarindianer und Bluesbarde Willy Michl wird unter anderem sein "Isarflimmern" und viele andere Songs zum Besten geben in einem Konzert, das er Karli Dankert widmet. Eingeladen sind alle Münchnerinnen und Münchner, die Viertelbewohner, die Strandunterstützer und insbesondere die Anwohner. Mehr Isar- und Münchengefühl geht nicht an einem Abend, so haben wir den leichten Verdacht. Und das Wetter spielt auch mit!

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