Moment of Starlings
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Lehrstuhl für Raumgestaltung
Akademie der Bildenden Künste
München

 

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Entries in München (16)

Stadtrat genehmigt Kulturstrand der urbanauten auf dem Isarbalkon

Pressemitteilung vom 12.5.2010

Vertreter aller Parteien befürworten das Kulturprojekt in Zukunft an Standorten wie der Corneliusbrücke oder dem Vater-Rhein-Brunnen und unterstützen die urbanauten bei Ihrer Arbeit für öffentliche Räume

In einer Stadtratssitzung wurde gestern der St(r)andort Corneliusbrücke für 3 Monate beschlossen. Los geht es schon am 23.5.2010. Die Bademeisterinnen und Bademeister arbeiten jetzt auf Hochtouren und werden hoffentlich bis dahin alle Vorbereitungen abgeschlossen und das Kultur- und Kinderprogramm organisiert haben.

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Isarlust - Temporäre Fußgängerbrücke

Isarlust - Temporäre Fußgängerbrücke
Öffnung der Braunauer Eisenbahnbrücke vom 22.07. bis 01.08.2010
im Rahmen der fünften Architekturwoche A5

Ein Projekt der urbanauten in Zusammenarbeit mit der Akademie der Bildenden Künste - Studiengang Innenarchitektur und Raumgestaltung, den Bezirksausschüssen Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt, Sendling, Untergiesing-Harlaching, der DB Netz AG und dem Technischen Hilfswerk THW unter der Schirmherrschaft des Bürgermeisters Hepp Monatzeder und unterstützt vom Planungsreferat der LH München.

Idee
die urbanauten planen temporär als Kunstprojekt die alte Braunauer Eisenbahnbrücke als Fußgängerbrücke zu öffnen und so die drei angrenzenden Stadtteile Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt, Sendling und Untergiesing-Harlaching miteinander zu verbinden. Die Brücke stellt in diesem Zeitraum eine zusätzliche und an dieser Stelle fehlende Überquerungsmöglichkeit für Fußgänger neben der Wittelsbacherbrücke im Norden und der extrem verkehrsbelasteten Brudermühlbrücke im Süden dar. Es handelt sich bei der Projektfläche um den bereits seit 1958 stillgelegten nördlichen Brückenteil mit Stahlkonstruktion. Dieses markante Industriedenkmal wird von der Deutschen Bahn nicht mehr genutzt und ist von den Gleisen räumlich abgetrennt.

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Die große Wackelpartie

Am 6. Mai beginnt mit dem Beginn der schönen Jahreszeit wie jedes Jahr der Kulturstrand. Zumindest haben wir das so bereits im Januar bei der Stadt München angemeldet und davor schon mit einem Dutzend der wichtigsten Leute Vorgespräche geführt. Und am Ende wird das hoffentlich auch so werden, gerade auch weil das Projekt seit Jahren vom Kulturreferat, dem Referat für Arbeit und Wirtschaft und dem Schulreferat-Freizeitsport der LH München unterstützt wird.

Bis zum 29.3. hatten wir die Stadt um Genehmigung gebeten. Mit Schreiben vom 1.4.2010 kam dann die erlösende Nachricht von KVR samt LBK: die Corneliusbrücke ist auch 2010 genehmigungsfähig und damit ein Ort gefunden, wo das Projekt stattfinden kann. Alle anderen sieben Vorschläge der urbanauten wurden dabei leider aus den verschiedensten rechtlichen Gründen abgelehnt. Schade, da wir gern dem BA 2 zuliebe für 2010 an einen anderen Ort gezogen wären (obwohl es laut Polizei, KVR und Bezirksinspektion 2009 nur eine einzige Lärmbeschwerde gab, für die wir uns entschuldigen; 2008 waren es sogar null Lärmbeschwerden laut Polizei, KVR, BI und BA 2).

Und doch: bis heute - zwei Wochen vorher - haben wir leider noch immer keine Klarheit wie der Kulturstrand genau stattfindet. Und das obwohl das Kulturprogramm weitgehend fertig organisiert ist, wie man auf www.kulturstrand.org sehen kann. Um ehrlich zu sein, fühlen wir uns seit Wochen schon komplett überfordert bei den Diskussionen die von Stadträten und ganzen Stadtratsfraktionen, Referenten und den entsprechenden Referentenrunden, Bezirksausschüssen samt Vorsitzenden, Bürgermeistern und Fraktionsvorsitzenden meist hinter verschlossenen Türen geführt werden. Das meiste davon weit über unserer Kragenweite (mit einigen Ausnahmen, denen wir sehr dankbar sind). Dabei hätten wir eigentlich eine ganze Menge Kompromissvorschläge im Ärmel und sind als urbanauten mehr als interessiert daran eine offene Debatte über alle Aspekte des Projektes zu führen.

Ein Stück weit verstehen wir auch gar nicht wieso soviele wichtige Leute über ein dermaßen kleines und noch dazu bei den meisten Münchnern beliebtes Projekt mitdiskutieren wollen. Rund 100.000 Besucher kamen letztes Jahr auf den Isarbalkon auf der Corneliusbrücke und erlebten dort die wunderschöne Atmosphäre zwischen den beiden Armen der Isar an einem Fleckerl, wo sonst niemand vorbeikommt. An 90 Abenden traten fast eben so viele Münchner Nachwuchskünstler auf. Mit den Anwohnern haben wir ein gutes Verhältnis und freuen uns schon wahnsinnig wieder auf Euch, die Besucher. Hoffentlich gilt auch dann wieder unser Motto, dass uns schon durch so manchen Genehmigungsprozess getragen hat: "Alles wird Gut".

Support your local Beach!

Mittlerweile hat sich eine Sympathisanten-Gruppe auf Facebook gegründet "Bitte, bitte, bitte, gebt uns den Kulturstrand, wir sind auch ganz brav". Auf Twitter könnt Ihr @urbanauten folgen für aktuelle Nachrichten zum Genehmigungsstand. Und mit dem hashtag #kulturstrand kann die ganze Sache diskutiert werden. Außerdem berichten die Münchner Tageszeitungen, so beim zum Beispiel beim Münchner Merkur.

schwarm 03 - schwärmt um den Münchner Hauptbahnhof

Erste Impressionen von schwarm 03, Münchnens erstes Schwarmexperiment im Rahmen des SPIELART Festivals.

 der Schwarm kapert die Trambahn

 

 

und schwärmt unter der Anzeigetafel

 

Taxler schwärmen mit und fahren im Kreis

 

mehr Bilder ab Morgen früh und bald auch ein Video.... Vielen Dank fürs Mitspielen, die urbanauten applaudieren!!!!

Montag 30. November 2009: Vortrag & Debatte mit Blast Theory (UK)

Kommenden Montag, den 30. November um 19 Uhr gibt es in der Blackbox im Gasteig ein Lehrstück der Extraklasse! Die Künstlergruppe Blast Theory aus Großbritannien zählt zu den Pionieren des Pervasive Gaming und den großen Vorbildern der urbanauten, die für das Spielart-Festivals das Projekt Moment of Starlings >>> SMS an 11832 >>> Follow @TWTflash entwickelten, bei dem derzeit (nächster Termin: 03.12.) hunderte Mitspieler per SMS oder Twitter durch den öffentlichen Raum geführt werden.

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Der Raum unter drei Minuten. Ein Nachbericht zum gestrigen Happening.

Bei der gestrigen Premiere von "Moment of Starlings >>> SMS an 11832 >>> Follow @TWTflash" der urbanauten im Rahmen des SPIELART Festivals kamen ca. 250 angemeldete Mitspieler (inklusive ca. 10 als Mitspieler angemeldete Zivilpolizisten) ins "Schwärmen". In dem experimentellen Kunstprojekt wird das Prinzip "Flashmob" zum "urbanen Schwarm" weiterentwickelt. Mittels Rückkanal per SMS und TWITTER an die Relaisstation können die Mitspieler selbst entscheiden, wie sich der urbane Schwarm verhält und welche Orte er als nächstes ansteuert. Vermittelt wird Schwarm-Kommunikation von einer geheimen Relais-Station irgendwo im Stadtraum.

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schwarm 02 - Eindrücke des Abends 

Erste Bilder zum Schwarm - Flugversuche im hellerleuchteten Versteck...

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Montag, 16. Nov. - Rimini Protokoll - Vortrag & Debatte

Am 16. November geben sich Rimini Protokoll die Ehre. Ein Vortrag von Daniel Wetzel (Rimini Protokoll) über das globale Telefonstück "Call Cutta" und anschließender Debatte mit wunderbaren Münchner Gästen: Elisabeth Hartung (Kulturreferat München), Björm Bicker (Dramaturg, "Bunnyhill"), Tilmann Broszat (Künstlerische Leitung Spielart-Festival) und Christian Hartard von den urbanauten. Über Theater im öffentlichen Raum, Theater und Kommunikationstechnologien, Theater und München.

Wir sind durchaus neugierig auf das weltumspannende Funk-Theater "Call Cutta", nachdem wir ja nun selbst mittels SMS- und Twitter-koordinierter Schwärme den öffentlichen Raum mit hunderten Mitspielern ganz genemigungsfrei und mit viel Vergnügen erobern.  Der Debattierclub der urbanauten bietet Raum für Diskurs über "Call Cutta" und vielleicht auch über das Projekt „Moment of Starlings >>> SMS an 11832 >>> Follow @TWTflash".

Zeit: 19.00 Uhr
Ort: Schwere Reiter
Eintritt: 5 Euro

Lauschangriff auf die Schwarmzentrale am Dienstag

Moment of Starlings ist ein Open Source Project! Hier besteht die Möglichkeit in die Telefonkonferenz von Schwarm 01 vom 10.11.2009 hineinzuhören und die zugegebenermaßen etwas wirren Kommunikationswege mitzuverfolgen: mp3 der Telefonkonferenz zwischen Zentrale und Schwarm.

Heute, 10.11., 17.58 Uhr: Schwärmen für Fortgeschrittene (Generalprobe)

Nach dem schicken Auftakt am Dienstag, 3.11.2009 (Vielen Dank noch mal an alle 350 Mitspieler und den BR, der unser kopflastiges Kunst-Konzept so schön einfach erklärt!), laden die urbanauten nun zum „Schwärmen für Fortgeschrittene“ am kommenden Dienstag, 10.11.2009 um 17.58 Uhr. Dabei wird in einer Generalprobe der Schwarm weiterentwickelt. Die Happenings startet dann wieder am 25.11. und am 3.12. im Rahmen des Spielart Theater-Festivals richtig durch. Anmelden: SMS an die Telefonnummer 11832 mit Text schwarm 01 (10.11.), schwarm 02 (25.11.) oder schwarm 03 (3.12.) (jeweils 4,99 €) oder Follow @TWTflash auf Twitter (kostenfrei).

Für alle fortgeschrittenen Schwarmforscher und den neugierigen Schwarmnachwuchs gibt es diesen Dienstag, 10.11.2009, eine Sneak-Preview unter realen Bedingungen im öffentlichen Raum. Dabei steht vor allem die Weiterentwicklung der Schwarmkommunikation und des Schwarmverhaltens im Vordergrund und weniger der klassische Flashmob. Der geheime Treffpunkt wird um exakte 16.58 Uhr per SMS oder auf @TWTflash kommuniziert. Um 17.58 Uhr geht’s dann los.

Schwarmkommunikation: Wir richten mehrere Rückkanäle ein. Das heißt die SMSmob-Schwärmer und die @TWTflash-Schwärmer können in Echtzeit mit der ominösen Geheimzentrale kommunizieren und selber den Schwarm steuern und amüsante Happenings einspeisen. Mit dem Hashtag #schwarm1 kann auf Twitter außerdem vor, während und nach dem Happening über die Ereignisse live diskutiert werden. Im Vorfeld werden auf diesem Blog außerdem noch zahlreiche internete Dokumente publiziert, zu denen wir um Euer Feedback bitte.

Schwarmverhalten: Wir üben noch mal in Echtzeit die drei Schwarmprinzipien und das Verhalten für den Fall dass die grauen Männer des Systems auftauchen. Hier noch mal zum Nachlesen die drei Grundprinzipien (wer’s lieber visuell mag, dem sind die beiden Videos zu empfehlen):

1. Bewege dich in Richtung des Mittelpunkts derer, die du in Deinem Umfeld siehst (Kohäsion).

2. Bewege dich weg, sobald Dir jemand zu nahe kommt (Separation).

3. Bewege Dich in etwa in dieselbe Richtung wie Deine Nachbarn (Alignment).

Plus Taktik #1: Wenn die grauen Männer schwierig werden, kommt eine SMS- und @TWTflash-Nachricht mit „FLIEGT AUSEINANDER. Untertauchen. Gleich mehr Infos.“ Kurze Zeit später kommt ein neuer geheimer Treffpunkt per SMS oder @TWTflash.

Fragen oder Ideen? Wir freuen uns über jeden Input von Euch. Einfach einen Kommentar schreiben. Und vielen Dank schon mal an alle, die bereits Vorschläge gemacht haben!