Moment of Starlings
Partner

Kulturstrand

 

Partner bei anderen Projekten

 

 

 

 

 

 

 

Lehrstuhl für Raumgestaltung
Akademie der Bildenden Künste
München

 

Suche
urbanauten-Newsletter...
Twitter

SPIELART FESTIVAL MOMENT OF STARLINGS DOKUMENTATION
Facebook

Entries in TWTflash (6)

schwarm 03 - schwärmt um den Münchner Hauptbahnhof

Erste Impressionen von schwarm 03, Münchnens erstes Schwarmexperiment im Rahmen des SPIELART Festivals.

 der Schwarm kapert die Trambahn

 

 

und schwärmt unter der Anzeigetafel

 

Taxler schwärmen mit und fahren im Kreis

 

mehr Bilder ab Morgen früh und bald auch ein Video.... Vielen Dank fürs Mitspielen, die urbanauten applaudieren!!!!

Lauschangriff auf die Schwarmzentrale am Dienstag

Moment of Starlings ist ein Open Source Project! Hier besteht die Möglichkeit in die Telefonkonferenz von Schwarm 01 vom 10.11.2009 hineinzuhören und die zugegebenermaßen etwas wirren Kommunikationswege mitzuverfolgen: mp3 der Telefonkonferenz zwischen Zentrale und Schwarm.

Schwarm 01 in München - Bericht aus der Relais-Station

Diesen Dienstag, 10.11.2009 um 17.58 Uhr erhob sich zum zweiten Mal der Schwarm und flatterte durch Münchens Straßen und Plätze! Der Schwarm kommuniziert, doch wie läuft die Schwarmkommunikation eigentlich ab? Immer wieder fallen Wörter wie Relaisstation oder Schwarmauskunft. Aber was geht da wirklich vor? Wie erlebte die Aeroflot-Crew und ihr Analytiker „The Flying Wrestler“ den schwarm 01, respektive den #schwarm1? Dieses und noch viel mehr im folgenden „Insider-Bericht". Wir freuen uns über jeglichen Vorschlag zur Schwarmoptimierung. 

Click to read more ...

Heute, 10.11., 17.58 Uhr: Schwärmen für Fortgeschrittene (Generalprobe)

Nach dem schicken Auftakt am Dienstag, 3.11.2009 (Vielen Dank noch mal an alle 350 Mitspieler und den BR, der unser kopflastiges Kunst-Konzept so schön einfach erklärt!), laden die urbanauten nun zum „Schwärmen für Fortgeschrittene“ am kommenden Dienstag, 10.11.2009 um 17.58 Uhr. Dabei wird in einer Generalprobe der Schwarm weiterentwickelt. Die Happenings startet dann wieder am 25.11. und am 3.12. im Rahmen des Spielart Theater-Festivals richtig durch. Anmelden: SMS an die Telefonnummer 11832 mit Text schwarm 01 (10.11.), schwarm 02 (25.11.) oder schwarm 03 (3.12.) (jeweils 4,99 €) oder Follow @TWTflash auf Twitter (kostenfrei).

Für alle fortgeschrittenen Schwarmforscher und den neugierigen Schwarmnachwuchs gibt es diesen Dienstag, 10.11.2009, eine Sneak-Preview unter realen Bedingungen im öffentlichen Raum. Dabei steht vor allem die Weiterentwicklung der Schwarmkommunikation und des Schwarmverhaltens im Vordergrund und weniger der klassische Flashmob. Der geheime Treffpunkt wird um exakte 16.58 Uhr per SMS oder auf @TWTflash kommuniziert. Um 17.58 Uhr geht’s dann los.

Schwarmkommunikation: Wir richten mehrere Rückkanäle ein. Das heißt die SMSmob-Schwärmer und die @TWTflash-Schwärmer können in Echtzeit mit der ominösen Geheimzentrale kommunizieren und selber den Schwarm steuern und amüsante Happenings einspeisen. Mit dem Hashtag #schwarm1 kann auf Twitter außerdem vor, während und nach dem Happening über die Ereignisse live diskutiert werden. Im Vorfeld werden auf diesem Blog außerdem noch zahlreiche internete Dokumente publiziert, zu denen wir um Euer Feedback bitte.

Schwarmverhalten: Wir üben noch mal in Echtzeit die drei Schwarmprinzipien und das Verhalten für den Fall dass die grauen Männer des Systems auftauchen. Hier noch mal zum Nachlesen die drei Grundprinzipien (wer’s lieber visuell mag, dem sind die beiden Videos zu empfehlen):

1. Bewege dich in Richtung des Mittelpunkts derer, die du in Deinem Umfeld siehst (Kohäsion).

2. Bewege dich weg, sobald Dir jemand zu nahe kommt (Separation).

3. Bewege Dich in etwa in dieselbe Richtung wie Deine Nachbarn (Alignment).

Plus Taktik #1: Wenn die grauen Männer schwierig werden, kommt eine SMS- und @TWTflash-Nachricht mit „FLIEGT AUSEINANDER. Untertauchen. Gleich mehr Infos.“ Kurze Zeit später kommt ein neuer geheimer Treffpunkt per SMS oder @TWTflash.

Fragen oder Ideen? Wir freuen uns über jeden Input von Euch. Einfach einen Kommentar schreiben. Und vielen Dank schon mal an alle, die bereits Vorschläge gemacht haben!

SMSmob/ @TWTflash in Müchen - das erste Münchner Schwarmexperiment

Wir freuen uns auf Eure Erfahrungen, Anregungen und Kritik

Hier ein Bericht zum ersten Schwarmexperiment "SMSmob" bzw. "TWTflash" der urbanauten in Münchens Innenstadt im Rahmen des Projekts "Moment of Starlings >>> SMS an 11832" in Kooperation mit dem  Spielart-Theater-Festivals und mit Unterstützung durch die Theaterförderung des Kulturreferats der LH München.

Am Nachmittag vor dem Happening wuchs die Spannung ins unermässliche! Wie viele Leute würden sich anmelden? Doch als wir die endgültige (wohlbehütete) Telefonliste betrachteten staunten wir nicht schlecht: 207 Anmeldungen per SMS! Und weitere 147 über den erst seit Sonntag früh um 5.00 Uhr freigeschalteten Twitterchannel @TWTflash! Es waren also gut 350 Leute da!

Dementsprechend voll war auch das Foyer des Neuen Hauses der Kammerspiele, dem ersten Treffpunkt des Experiments. Hier erklärten Benjamin David von den urbanauten (MUC) und Charlie Todd von Improv Everywhere (NY) die Grundprinzipen der SMS und Twitter Kommunikation mit deren Hilfe der Schwarm seine Aktionen koordinierte. Zwischen den drei Flashmobs bildeten die teilnehmenden Mitspieler immer wieder dichte Gruppen die sich nach den Grundprinzipien des Schwärmens durch den Raum bewegten. Die drei Prinzipien lauten 1. Bewege dich in Richtung des Mittelpunkts derer, die du in deinem Umfeld siehst (Kohäsion). 2. Bewege dich weg, sobald dir jemand zu nahe kommt (Separation). 3. Bewege dich in etwa in dieselbe Richtung wie deine Nachbarn (Alignment).

Wir adaptierten diese Regeln der Schwarmforschung um uns schnell und gewand durch die Stadt bewegen zu können. Falls Autoritäten versuchen sollten, uns aufzuhalten hätten wir uns geteilt um im nächsten Moment an anderer Stelle wieder zusammenzufließen. Soweit die Theorie. Zwar waren die „Autoritäten“ die ganze Zeit mit von der Partie, selbst im Twitter-Kanal @TWTflash waren sie wohl live dabei, wie sich später herausstellte. Die Mitspieler probten diese neue Form in der Fußgängerzone. Sie schwärmten umher und im Kreis, umschwärmten ein Auto, eine Tramhaltestelle oder auch den klassischen Fischbrunnen. Bei der Generalprobe am Dienstag, 10.11.2009 werden die  Schwarmregeln und das Schwämen noch mal intensiv geprobt.

Die erste Aktion nach dem Start in den Kammerspielen war ein „Bubblemob“ in den 5 Höfen. Dazu gab es in den Zeitungskästen vor der Oper Pustefix Seifenblasenröhrchen. Nach dem sich am letzten Nachmittag noch mal richtig viele Leute für das Experiment registriert hatten gingen leider fast ein drittel der Leute leer aus. Wir bitten um Entschuldigung, da waren wir nicht drauf vorbereitet. In den 5 Höfen begannen alle Mitspieler nach der SMS "BUBBLEMOB" tausende Seifenblasen in die Luft zu pusten. Die Gäste in den Fünf Höfen schmunzelnden und runzelten angenehm irritiert ihre Stirn...

Ein schönes Bild dazu und den lesenswerten Bericht „Swarming statt Schlendern“ zur ganzen Aktion von Münchens Kulturschreiberline Jana Edelmann.

Vor der Frauenkirche mit der Ettstraße im Hintergrund erklärte unser New Yorker Gast Charlie Todd gemeinsam mit Anja Junghans von den urbanauten die nächste Aktion. Ein klassischer Freeze im Sperrengeschoss unter dem Marienplatz, Start- und Stoppsignal per SMS oder Twitter. Hier gab es viele richtig kreative Posen zu bestaunen. Die Damen mit der Currywurst waren super (wo habt ihr die so schnell hergeholt?). Die Intention des Flashmobs, die spontanen Verblüffung der Passanten, wurde während des Freeze-Flashmobs für manchen durch die vielen Objektive und Blitzlichter gemindert.

Umso mehr sorgte dafür der letzte Flashmob für ungläubiges Staunen. Die Mitspieler hatten sich kurz zuvor im Foyer des Kulturreferat der LH München in der Burgstraße ein letztes Mal aufgewärmt und dabei noch mal eine kurze Erklärung per Megaphon erhalten. Hier noch mal ein ganz großes Dankeschön an das Kulturreferat und seine Mitarbeiter. Sie gewährten uns nicht nur während des Happenings Unterschlupf in ihrem Foyer sondern haben das gesamte Projekt durch die Theaterförderung der Stadt München erst möglich gemacht! Da dürfen alle Münchner stolz sein auf ein städtisches Referat wie dieses, das eine ganze Menge innovativer Kunstprojekte fördert. 

Anschließend schwärmten wir zu den Bankautomaten in der Sparkassenfiliale im Tal. Dort bildete sich exakt vor einem einzigen Geldautomaten eine "Warteschlange" die bis hinaus auf die Sparkassenstraße und dort um die Ecke reichte. Hier wurden die Mitspieler von verdutzten Passenten angesprochen. Alle Teilnehmer haben sehr kreativ und charmant geantwortetet. So glaubt manch einer vielleicht jetzt wirklich, an diesem Geldautomaten gäbe es immer Dienstags Abends das schönste Geld der Stadt.

Während des Happenings wurde viel getwittert und fleißig Twitpics hochgeladen. Selbst Leute zuhause auf der Couch waren so live dabei (Besten Gruß an @Isarnixe: wir hoffen der Rotwein hat geschmeckt!). Zusammen sind wir so mal schnell auf Platz vier der deutschen Twittercharts gerutscht. 

Die letzte SMS lud ein letztes Mal zum Schwärmen ein um anschließend mit der Rolltreppe hinab zur U-Bahn hinter dem Marienhof zu fahren. Bahnsteigkarten gab es gleich am Eingang. So hielt sich niemand unerlaubt in der Fußgängerröhre im etwas versteckten Aufzugraum auf, um das Happening Revue passieren zu lassen. Als sich alle dort versammelt hatten kam Bionade, Augustiner und mobile Musik mit dem Aufzug angerauscht. Nach 20 Minuten forderten uns die Herren in den orangenen Blazern freundlich dazu auf doch wieder hinaus in die Nacht zu schwärmen.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Mitspielern die mitgemacht, mitgetwittert und mitgeschwärmt haben. Ihr seid der Schwarm! Das Projekt ist ein Experiment und die Happenings sollen in den nächsten Wochen immer komplexer werden. Wir lernen jeden Tag Neues über die Dynamik von Schwärmen, Flashmobs und den Umgang mit Twitter und Blogs. Wir freuen uns darauf mit Euch zu diskutieren. Wenn ihr uns helft aus unseren Fehlern zu lernen, werden die nächsten drei Happenings von Mal zu Mal besser und spannender. Für den Schwarm genauso wie für unser aller Publikum, die Münchner Spaziergänger.

Dazu haben wir den offenen Blog www.urbanaut.org gegründet. Jeder ist eingeladen seine Erfahrungen und Kritik durch Kommentare und als Autor einzubringen. Oder per Email an spielart@die-urbanauten.de.

Zum weiterlesen empfehlen wir den Artikel „Mitten im Schwarm“ von Eva Schulz auf jetzt.de, der seit heut nachmittag freigeschaltet ist.

Es gibt auch schon die ersten Videomitschnitte. Wir habe natürlich auch gefilmt. Den Film gibt es in Kürze hier auf dem Blog.

Bis dahin schon mal für Euch:

- Ein Beitrag des Bayerischen Fernsehens

- Ein Interview mit Charlie Todd bei on3radio

- Ein einminütiger Film und Bilder von münchen.tv

- Ein Video auf Radio Energy

- Ein Mini-Film von der Abschluss Sause in der U-Bahn auf youtube

SMSmob Happening jetzt auch über TWITTER!

Danke an die Netzintelligenz, jetzt haben wirs auch begriffen und der SMSmob wird zum TWTflash! Zusätzlich zur SMS Kommunikation während des Happenings gibt es jetzt auch einen Twitterkanal in dem alle Treffpunkte und Schwarmaktionen koordiniert werden.

Dienstag, 3. November ab 18.41 Uhr erwacht der Schwarm:
Follow @TWTflash auf Twitter um im Schwarm den öffentlichen Raum in München erobern!

Wie effizient SMSmob und TWTflash agieren können konnte man 2004 in New York miterleben. Während des Parteitages der Republikaner koordinierten sich Demonstranten mithilfe der TXTmob Technik. Per SMS Nachrichten wurden auf verschiedenen Kanälen Informationen zu Straßensperren und den Standorten der Demonstrationszüge gesendet. Selbst Journalisten benutzten die SMS Kanäle, denn nur dort gab es Informationen über Zwischenfälle in Echtzeit.

Über verschiedene Server konnten sich die Teilnehmer in Listen eintragen und somit auswählen welche Infos sie auf ihre Handys geschickt bekamen. Die Steuerungssoftware wurde von Tad Hirsch programmiert. Er gehört zum Institute for Applied Autonomy. Andere Entwicklungen von ihnen sind zum Beispiel dieses Vehikel oder dieser kleinen Kerl.

Das Schwarmhappening in München am Dienstag ist im Gegensatz zu den TXTmobs nicht für den Protest entwickelt, sonder von künstlerischer Natur. Das einzige Ziel der Schwarmintelligenz ist es, kleine humorvolle Aktionen im öffentlichen Raum zu produzieren. Die einzige Konsequenz für Passanten, die dem Mob begegnen, ist nachhaltige Verwunderung. Denn der Alltag und scheint plötzlich wundersame Situationen und Stilblüten zu generieren. Ein bissl Magie knistert durch die Novemberkälte.

Kein Flashmob existiert mehr als 3 Minuten, wie geronnen so zerronnen, was bleibt ist ein Schmunzeln und eine Anekdote.

Also @TWTflash folgen und im Schwarm durch die Stadt düsen. Damit das ganze nicht zur Spaßpatrouille wird gibt es am Abend davor, Montag 2. November die begleitende Debatte über flash mobs, urban pranks und andere Phänomene der Netzgesellschaft im Pathos Transport Theater. Vortrag von Charlie Todd über die Happenings von Improv Everywhere in New York. Anschließende offene Diskussion mit den urbanauten, verschiedenen Fachleuten und dem Publikum. Pathos Transport Theater, Dachauerstr. 110 München, Bus/Tram Leonrodplatz.